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Menschen bei Gameforge

Elisabeth / Lokalisierungsmanager

Stell dich doch kurz vor: Was genau machst du bei Gameforge und wie lange bist du schon Teil des Localization Management Teams?

Ich heiße Elisabeth und bin seit fast 10 Jahren bei Gameforge. Ich bin als Senior Lokalisierungsmanagerin eingestellt. Angefangen habe ich hier aber als Polnisch-Übersetzerin.

Beschreibe kurz deinen typischen Arbeitsalltag.

Wenn ich zur Arbeit komme, lese ich zuerst meine E-Mails, um zu sehen, welche neuen Aufträge eingegangen sind und welche Übersetzungen bereits abgeschlossen sind. Jeder von uns bekommt Tickets mit Übersetzungsaufträgen für Dokumente und Spielinhalte für viele verschiedene Spiele. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem das Betreuen von SoulWorker. Bei neuen Aufträgen prüfe ich, ob alles stimmt und bespreche offene Fragen mit dem Live Producer. Erst wenn alles geklärt und vorbereitet ist – Informationen besorgen oder Referenzen setzen und Zeichenbegrenzungen eintragen – kümmere ich mich um die Importe in das CAT-Tool. Wir arbeiten mit dem Übersetzungsprogramm MemoQ, das nicht nur uns als Loca-Managern sehr viele Vorteile bietet, sondern auch für die Übersetzer unentbehrlich geworden ist.
Über den Tag verteilt passiert mitunter sehr viel. Wir nehmen an Meetings und Stand-ups teil. Wir arbeiten an Dokumentationen über die einzelnen Spiele, damit unsere Übersetzer es leichter haben, das Spiel zu verstehen und die Texte dazu dann zu übersetzen. Wir arbeiten auch mit Übersetzungsstudios zusammen und sind für sie die Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen. Die Arbeit ist sehr umfangreich und abwechslungsreich, was sie sehr interessant macht und keine Langeweile aufkommen lässt.

Nenne deine drei häufigsten Aufgaben am Arbeitsplatz.

Informationen besorgen, Tickets bearbeiten, Übersetzungen koordinieren.

Was macht dir als Lokalisierungsmanagerin am meisten Spaß?

Die Aufgaben sind so vielfältig, dass der Job an sich schon einfach Spaß macht. Aber das Aufklären von Fragen und Problemen sowie die dazu gehörende Kommunikation mit den Teammitgliedern machen mir persönlich am meisten Spaß.

Was macht dich und deine Position für Gameforge unverzichtbar?

Wir sind Gate Keeper für die Übersetzer – bei uns landen alle Übersetzungs-Tickets, und solange wir sie nicht freigeben, bekommen die Übersetzer ihre Aufträge nicht. Das heißt: Wir bereiten alles vor und stellen sicher, dass die benötigten Informationen verfügbar sind, indem wir mit allen Teams der Gameforge in Kontakt stehen.

Warum hast du dich für den Beruf der Lokalisierungsmanagerin entschieden?

Weil die Aufgaben sehr abwechslungsreich sind und man sich wirklich nicht langweilt. Man hat einfach einen tieferen Einblick in die Geschehnisse hinter den Kulissen.

Welche drei Worte beschreiben eure Zusammenarbeit im Team?

Austausch, weil wir miteinander arbeiten und uns täglich über unsere Arbeit und Erfahrungen austauschen. Unterstützung, weil wir uns einander helfen und füreinander da sind. Spaß, weil wir es lieben zusammen zu arbeiten und wirklich Spaß daran haben.

Was muss ein Bewerber mitbringen, um in deiner Abteilung erfolgreich zu sein, sowohl in Bezug auf den Job als auch auf das Team?

Sehr wichtig ist, dass ein Bewerber Managementqualitäten und Organisationsfähigkeit mitbringt, damit man die Prioritäten richtig setzt und alle Aufgaben erledigen kann. Manchmal bekommt man viele Aufgaben gleichzeitig und muss entscheiden, welche am wichtigsten sind. Selbstmanagement und Zeitmanagement sind wichtig, aber auch Offenheit und Teamorientiertheit, weil wir mit vielen verschiedenen Teams zusammenarbeiten.

Was macht Gameforge für dich zu einem besonderen Arbeitgeber?

Die verschiedenen Werte werden hier wirklich gelebt. Wir arbeiten alle unabhängig und trotzdem miteinander. Jeder von uns übernimmt die Verantwortung für seine Arbeit. Die Arbeitszeiten sind flexibel und die Firmenpolitik ist transparent. Gameforge kümmert sich auch um das Wohlergehen der Mitarbeiter. Wir haben alles da, von vielen Sorten Tee, Kaffee, Obst und Gemüse bis hin zu Joghurt und Müsli. Dann sind da natürlich auch noch unsere Events wie die Sommerparty und die Weihnachtsfeier, die legendär sind – oder auch gemeinsame Kinoausflüge.

Was wünschst du Gameforge für die Zukunft?

Ich wünsche der Gameforge für die Zukunft, dass die neuen Titel ein Riesenerfolg werden und die Firma weiterhin ihren so erfolgreichen Weg gehen kann.

Welche Spiele interessieren dich privat besonders?

Ich bin ein typischer MMORPG-Spieler. Eines der Spiele, die ich aktuell spiele, ist Guild Wars 2. Auch AION und 4Story habe ich von Anfang an gespielt. 4Story war damals mein Einstieg in die Welt der RPG-Spiele.

Und jetzt mal eine Inside-Story: Was war dein persönliches Highlight bei der Gameforge?

Als wir zum ersten Mal alle gemeinsam nach Spanien geflogen sind und ich in der Business Class mitfliegen durfte.

Warum arbeitest du gerne in Karlsruhe und was ist dein Lieblingsplatz hier?

Ich arbeite gerne in Karlsruhe, denn Karlsruhe ist eine große aber auch gleichzeitig eine kleine Stadt. Alles ist in der Nähe und man hat es nie weit zum Zentrum. Das Beste ist, dass Karlsruhe eine Fahrradstadt ist. Man ist meistens schneller mit dem Fahrrad unterwegs als mit dem Auto. Mein Lieblingsplatz ist der Oberwald mit seinem Tierpark. Ein Spaziergang durch den kleinen aber feinen Tierpark ist immer eine schöne Abwechslung und sorgt für Erholung. Auch für Mountainbiker ist der Oberwald ein Paradies.

Für was begeisterst du dich außerhalb der Arbeit?

Ich bin eine begeisterte Mountainbike-Fahrerin und bin mehrmals pro Woche auf Singletrails unterwegs. Ich lese auch viel und arbeite gerne im Garten. Natur- und Wildlife-Photographie ist ebenso eines meiner Hobbys.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen oder erreichen?

Ich habe kein bestimmtes, klar definiertes Ziel. Ich möchte weiterhin erfolgreich und mit meinem Leben zufrieden sein.

Stell dir vor, Gameforge wäre eine Party. Welche Aufgabe hättest du vor, während und/oder nach der Party?

Ich würde bei der Organisation der Party aushelfen und alle nötigen Informationen besorgen. Das Management eben.

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie verrückt bist du?

Ich bin ganz bodenständig, aber ich würde mich bei 7 einordnen. Ein bisschen Verrücktheit war hier noch nie von Nachteil.