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Menschen bei Gameforge

Martina / Team Lead Community Management

Stell dich doch kurz vor: Was genau machst du bei Gameforge und wie lange bist du schon Teil des Gameforge Teams?

Mein Name ist Martina, ich bin Team Lead im Community Management und arbeite seit November 2008 bei der Gameforge.
Ich habe als Community Manager angefangen, wurde dann recht zügig Ausbilderin für neue Community Manager und bin seit Ende 2009 als Team Lead im Community Management tätig.

Bist du für diesen Job nach Karlsruhe gezogen? Wie war der Umzug und der Start?

Ich bin von NRW nach Karlsruhe gezogen – das war eine riesige Umstellung, da ich „auf dem Land“ aufgewachsen bin. Es war auch etwas schwierig, aus der Ferne eine Wohnung in Karlsruhe zu suchen, aber das hat zum Glück dann überraschend schnell funktioniert.
Der Umzug selbst war mit zwei Katern im Gepäck, die über 550 km nur gejammert haben, schon etwas stressig – aber nachdem die ersten Tage im neuen Heim vergangen sind, lief alles seinen gewohnten Gang.
Der Start war super, ich wurde in der Firma direkt freundlich aufgenommen und die Kollegen standen auch immer mit Rat und Tat zur Seite.

Beschreibe kurz deinen typischen Arbeitsalltag.

Morgens brauche ich erst einmal einen Kaffee, dann geht es los mit E-Mails prüfen, Foren lesen, Ticketsystem prüfen. Da ich mittlerweile wieder eine Community betreue, nimmt diese natürlich auch Zeit in Anspruch. Da geht es dann darum, Fragen zu beantworten, Probleme zu lösen und hier und da auch mal eine Ankündigung zu machen.
Dann kommt es darauf an, welche Fragen oder Sorgen meine Mitarbeiter haben, da dies einen Großteil meines Jobs ausmacht. Im Grunde genommen bin ich Führungskraft, Coach und Sparringspartner für meine Mitarbeiter. Sie kommen auch schon mal gerne, um einfach Dampf abzulassen, wenn es mal wieder irgendwo nicht rund läuft.
Da jeder Tag immer abhängig davon ist, was gerade in unseren Spielen passiert, gibt es den einen typischen Arbeitstag nicht wirklich. Das sorgt aber auch dafür, dass nie Langeweile aufkommt!

Kannst du deine häufigste Aufgabe nennen?

Da würde ich sagen, dass Coachen als Überbegriff hier ganz gut passt.

Was macht dir in deinem Beruf am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht mir die Zusammenarbeit mit Menschen, die aus allen möglichen Kulturen kommen – seien es Kollegen oder auch unsere Spieler.
Auch die Tatsache, dass der Job sehr viel Abwechslung mit sich bringt, gefällt mir sehr gut. Wie bereits gesagt ist jeder Tag anders, und du weißt morgens nie, wie dein Tagesablauf aussehen wird.

Was macht dich und deine Position für Gameforge unverzichtbar?

Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich unverzichtbar für die Gameforge bin, wenn dann ist es eher die Position, die ich bekleide. Ich habe über die Jahre, und auch bedingt durch die unterschiedlichen Aufgabenbereiche, jedoch eine Menge an Erfahrungen gesammelt – und Erfahrung und Wissen sind immer wertvoll.

Warum hast du dich für genau diesen Beruf entschieden?

Ich bin im Jahre 2006 über das Spiel Bitefight das erste Mal mit der Gameforge in Kontakt gekommen. Da ich dort im Forum als Spieler sehr aktiv gewesen bin und mir der Austausch mit anderen Spielern sehr viel Spaß gemacht hat, habe ich mich für das ehrenamtliche Team beworben.
Dort wurde ich genommen, habe dann alle Teamränge durchlaufen und hatte als GameAdmin direkten Kontakt zu dem damaligen Community Manager Phelan (der jetzt Vice President Customers and HR ist). Bei dem jährlichen Teamler-Event 2008 haben wir dann über den Job als Community Manager gesprochen. Ich fand das, was ich kannte und er erzählte, toll, worauf ich mich beworben habe.

Nach einem Vorstellungsgespräch wurde ich dann auch eingestellt.
Im Endeffekt war für mich die Arbeit im Team, und das was ich vom Job des Community Managers kannte, entscheidend. Ich bin jemand, der sehr gerne kommuniziert und auch gerne hilft, wo es möglich und/oder nötig ist. Das waren alles Punkte, die mir Spaß machen, auch wenn es Tage gibt, an denen gar nichts rund laufen will.  

Welche drei Worte beschreiben eure Zusammenarbeit im Team?

Teamwork, Zusammenhalt, Flexibilität. Wenn es drauf ankommt, ziehen wir alle an einem Strang!

Was muss ein Bewerber mitbringen, um in deiner Abteilung erfolgreich zu sein, sowohl in Bezug auf den Job als auch auf das Team?

Erfahrungen mit Spiele-Communities sind schon ein guter Punkt und ein Bewerber sollte auch eine gewisse Affinität zu Online-Spielen mitbringen.

Dann sollte man ein „dickes Fell“ haben und sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen.

Sozialkompetenz ist auch sehr wichtig – wir kommunizieren einen Großteil des Tages über all unsere Plattformen mit Menschen aus der ganzen Welt, und die sind je nachdem auch nicht immer gut gelaunt, sondern kommen auch mal, um sich zu beschweren.

Um im Team selbst gut zurechtzukommen, sollte man einfach so sein, wie man ist – wir sind ein durchgeknallter Haufen und neue Mitarbeiter werden immer mit offenen Armen aufgenommen.

Was macht Gameforge für dich zu einem besonderen Arbeitgeber?

Für mich fühlt sich Gameforge ein bisschen wie Familie an. Ich kenne viele Kollegen nun schon etliche Jahre, man spricht auch über Privates, und trifft sich hier und da auch mal außerhalb der Arbeitszeiten, um gemeinsam etwas zu unternehmen – und wenn es nur ein Plausch auf der Parkbank ist. 😊
Ich finde es auch super, dass wir so flache Hierarchien haben. Man kann eigene Ideen einbringen und ist relativ flexibel. Klar gibt es auch interne Vorgaben, aber gerade im Bereich Community Management muss man oft mal etwas nach rechts oder nach links ausweichen, weil die Mitte gerade nicht passend ist.
Dass wir rundum mit Getränken, Frühstück, Mittagessen und Snacks verpflegt werden, ist auch klasse.

Ich hab den Kuchen vergessen … und die Kekse!

Was wünschst du Gameforge für die Zukunft?

Ich wünsche der Gameforge noch viele erfolgreiche Jahre – und ein neues Spiel, das so richtig ordentlich einschlägt.

Welche Spiele interessieren dich privat besonders?

Privat mag ich Spiele, die ich für mich allein spielen kann.
Ich habe ein Faible für Simulationen und Strategiespiele, aber auch Aufbauspiele mag ich sehr gerne.
Grundsätzlich alles, wo es etwas ruhiger zu geht – mit MOBAs kann man mich jagen! 

Und jetzt mal eine Inside-Story: Was war dein persönliches Highlight bei der Gameforge?

Mein persönliches Highlight waren die beiden Firmenurlaube in Andalusien.
Es war einfach super, ein verlängertes Wochenende mit allen Kollegen zu feiern, unvergesslich ist da z.B. die Schaumparty mit Cocktails am Strand. Oder die Aktion, wo wir in Gruppen unser eigenes Boot gebaut haben und damit über das Meer geschippert sind.

Warum arbeitest du gerne in Karlsruhe und was ist dein Lieblingsplatz hier?

Karlsruhe hat alles, was man braucht, jede Menge Geschäfte, schöne Ausflugsziele, und ein wunderschönes Schloss.
Mein Lieblingsplatz sind die Grünanlagen im Citypark, aber ich mag den Schlossgarten natürlich auch sehr!

Für was begeisterst du dich außerhalb der Arbeit?

Ich schaue viele Serien, lese hin und wieder ein gutes Buch und zocke eigentlich täglich.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen oder erreichen?

Ich will unbedingt mal nach Neuseeland, und ich würde auch gerne mal die Nordlichter in Aktion sehen. Ob das funktioniert – keine Ahnung, ich sitze leider auch nicht so gerne lange im Flugzeug.

Stell dir vor, Gameforge wäre eine Party. Welche Aufgabe hättest du vor, während und/oder nach der Party? 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich für das Aufräumen zuständig wäre 😀

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie verrückt bist du?

Da würde ich mir eine gute 8 geben!