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Menschen bei Gameforge

Sophie / Team Lead Live Producing

Stell dich doch kurz vor: Was genau machst du bei Gameforge und wie lange bist du schon Teil des Gameforge-Teams?

Mein Name ist Sophie und ich habe vor kurzem als Team Lead Live Producing bei Gameforge angefangen. Das Team und ich kümmern uns hauptsächlich um das existierende Spiele-Portfolio, sodass sämtliche Updates oder Events rechtzeitig, innerhalb des Budgets, in ansprechender Qualität und in geplantem Umfang veröffentlicht werden.

Bist du für diesen Job nach Karlsruhe gezogen? Wie war der Umzug und der Start?

Wieder nach Karlsruhe zu ziehen, war für mich persönlich eine der schwierigsten, aber gleichzeitig auch einfachsten Entscheidungen, die ich treffen musste. Karlsruhe hat mir immer gut gefallen. Trotz ihrer Größe hat die kleine Stadt einen gewissen Charme und einiges zu bieten und viele meiner Freunde leben hier. Auf der anderen Seite ist Schottland, wo ich zuvor gewohnt habe, wirklich ebenfalls wunderschön.

Aber – ganz klar – in Karlsruhe gibt es einfach schönere Sommer, mit viel Wärme und Sonne, was mir doch über die Jahre etwas gefehlt hat.
Der Umzug war mit Komplikationen verbunden, so langsam fühlt es sich aber trotzdem nach Zuhause an. Das Team und auch Freunde haben mich sehr herzlich willkommen geheißen. Ich freue mich schon sehr, nach der Pandemie endlich wieder rausgehen zu können.

Beschreibe kurz deinen typischen Arbeitsalltag.

Ein typischer Tag … hmm … Jeden Morgen denke ich, dass ich den perfekten Plan für den Tag habe – und dann ändert sich alles. Flexibel sein, den Fokus verändern, auf Unerwartetes schnell reagieren – das sind definitiv wichtige Punkte für mich. Ein guter Firefighter sein, Prozesse optimieren, virtuelle Mittagspausen mit den Kollegen, immer ruhig und konzentriert bleiben.

Jeden Tag passiert so viel, dass ein „typischer“ Tag schlecht definiert werden kann. Am Ende geht es oft darum, die Prioritäten richtig zu setzen, kreative Lösungen zu finden und keine Angst vor Veränderung zu haben. Wir sind ein Service-Team und unterstützen die anderen Abteilungen und die Firma in ihren Visionen und Zielen. Ich selbst finde es wichtig, auch „hands on“ in die Projekte einzutauchen und als Lead nicht unerreichbar zu sein. Es bedeutet mir viel, Teil eines so wunderbaren Teams zu sein.  

Kannst du deine häufigste Aufgabe nennen?

Kommunikationsprobleme aus dem Weg räumen. Die Firma und externe Partner sind international, sodass die Teams sich aus verschiedenen Kulturen zusammensetzen, unterschiedliche Sprachen sprechen und teilweise (oder ganz :P) remote arbeiten. Manchmal ist es schwierig, einander auf Anhieb richtig zu verstehen. Ein großer Teil meines Jobs ist es daher, herauszufinden, wo es Probleme gibt, wo eine Information nicht ganz von A nach B gekommen ist, wie wir uns verbessern und schneller und effizienter arbeiten können.

Was macht dir in deinem Beruf am meisten Spaß?

Zu sehen, wie unsere Anregungen und Veränderungen auch tatsächlich etwas bewirken: für die Spieler unserer Spiele, die Firma in sich, das Team, oder individuelle Mitarbeiter. Jemanden lächeln zu sehen, wenn dein Feedback sehr geholfen hat, oder ein Projekt gut gelaufen ist. Und die Aufregung vor einem neuen Release.

Was macht dich und deine Position für Gameforge unverzichtbar?

Wir arbeiten eng mit den strategischen Teams zusammen und stellen sicher, dass Gameforge auf operationeller Ebene einwandfrei funktioniert. Ohne uns würde es zwar noch immer den heißbegehrten Kuchen-Tag geben, aber vielleicht keine neuen Updates für unsere Spieler 😊.

Warum hast du dich für genau diesen Beruf entschieden?

Als erstes habe ich mich für Gameforge als Firma entschieden. Ein positives und unterstützendes Arbeitsumfeld und -klima sind mir sehr wichtig. Gameforge hat sich immer wie ein Zuhause angefühlt. Die Firma kümmert sich um ihre Mitarbeiter, wahrscheinlich mehr als die meisten anderen. Sobald man nicht mehr frisch aus der Uni kommt, gewinnen Dinge wie diese deutlich an Signifikanz. Wir verbringen so viel Zeit bei der Arbeit, deshalb muss auch etwas Freude von Tag zu Tag dabei sein. Sich um die vielen verschiedenen Spiele zu kümmern, ist übrigens ziemlich cool.

Welche drei Worte beschreiben eure Zusammenarbeit im Team?

Unterstützung, Neugierde, Fehler machen.

Wir unterstützen einander. Wenn jemand nicht da ist oder zu viel Arbeit anliegt, springen wir ein und helfen.
Niemand ist allwissend. Wir finden immer wieder neue Möglichkeiten und Methoden, die wir uns ansehen und nutzen können.
Wir machen auch mal Fehler. Es läuft nicht immer rund, wir sprechen über Probleme und finden Lösungen für die Zukunft. Alles in allem macht uns das als Team stärker.

Was muss ein Bewerber mitbringen, um in deiner Abteilung erfolgreich zu sein, sowohl in Bezug auf den Job als auch auf das Team?

Wir freuen uns über Bewerber aller Erfahrungslevel: Juniors, Regulars, Seniors.

Wir sind ein internationales Team. Daher ist Englisch eine absolute Grundvoraussetzung, sowohl gesprochen als auch schriftlich. Generelle Neugierde und Motivation sind ebenfalls sehr wichtig. Zeig uns, warum der Job das Richtige für dich ist. Welche individuellen Stärken bringst du in unser Team ein?
Wir suchen Mitarbeiter, die selbstbewusst genug sind, ein Game-Team zu leiten, gut priorisieren können und wissen, wie man mit Stress oder Konfliktsituationen umgeht.

Für die Regular- oder Senior-Positionen: Idealerweise hast du Erfahrung in einer vergleichbaren Rolle in der Games- oder Tech-Branche. Bonuspunkte gibt es, falls du bereits einen gesamten Produktionszyklus mitgemacht hast. AAA- oder auch Indie-Games- oder Startup-Erfahrung sind für uns interessant.

Was macht Gameforge für dich zu einem besonderen Arbeitgeber?

Die Work-Life-Balance und die freundliche, sehr angenehme und unterstützende Arbeitsatmosphäre.

Am Wochenende habe ich frei und kann entspannen, ohne mir konstant Gedanken um die Arbeit machen zu müssen. Einfach mal ein bisschen Klavier spielen und abschalten. Falls bei unseren Spielen etwas nicht funktioniert, gibt es ein zuverlässiges Notfallsystem, auf das ich mich voll und ganz verlassen kann. Für mich persönlich ist es sehr wertvoll, in der Freizeit auch wirklich ausruhen zu können. Das bedeutet nicht, dass ich während der Arbeitszeit nicht immer mehr als 100% geben würde. Es bedeutet nur, dass die Zeiten effizienter genutzt werden. Am Ende der Woche bin ich stolz auf das, was wir als Team erreicht haben, und gehe guten Gewissens ins Wochenende.

Gameforge war zu Beginn meiner Karriere mein erster Arbeitgeber.  Die Beziehung zur Firma selbst war also schon immer eine besondere und ich freue mich sehr, wieder Teil des Teams zu sein.

Was wünschst du Gameforge für die Zukunft?

Kommerziellen und wirtschaftlichen Erfolg, der einen diversen Ausbau des breit gefächerten Spiele-Portfolios weiterhin ermöglicht. Gute Geschäftsbeziehungen zu internationalen Partnerfirmen und natürlich auch zu unseren Millionen von Spielern.

Welche Spiele interessieren dich privat besonders?

Natürlich ist Heroes of Might and Magic III noch immer das allerbeste Spiel!
Aber es gibt noch ein paar andere Games, die für mich selbst viel Bedeutung haben. So zum Beispiel ist Borderlands dafür verantwortlich, dass ich mich beruflich für die Videospielbranche entschieden habe. Erst kürzlich habe ich jemanden kennengelernt, der in einem Londoner Studio an der deutschen Lokalisierung gearbeitet hat. Aufregend, auch nach all dieser Zeit!

Ansonsten spiele ich Shooter, am liebsten auf der PS4 (ja,ja, ich weiß, die schlimmste Kombi). Aber auch ein paar entspannte ARAMs in League, Harry Potter auf dem Handy, Jackbox oder Don’t Starve Together. Tatsächlich ist Tabletop Simulator seit der Covid-Pandemie-Zeit ganz oben auf der Liste. (Digitale) Brettspiele sind doch irgendwie cool!

Und jetzt mal eine Inside-Story: Was war dein persönliches Highlight bei der Gameforge?

Eins unserer virtuellen Team Events, eine Online Murder Mystery Party. Jeder bekam einen Charakter zugewiesen, mit bestimmten Gesten, Phrasen und Kostümvorschlag. Wir haben uns hier richtig Mühe gegeben und am Ende tatsächlich herausgefunden, wer den armen Weihnachtsmann angegriffen hatte. Ich möchte nicht zu viel spoilern, aber es war auf jeden Fall ein erinnerungswürdiger Abend.

Warum arbeitest du gerne in Karlsruhe und was ist dein Lieblingsplatz hier?

Es gibt einen richtigen Sommer hier, mit viel Sonnenschein! Es hat mir doch in den letzten Jahren sehr gefehlt, auch mal im T-Shirt oder in Shorts rausgehen zu können.

Mein Lieblingsplatz war immer das Carrols, ein Pub hier in der Oststadt. Der Eigentümer ist superfreundlich und ich bin immer gern dort vorbeigekommen.

Allerdings ist der Schlosspark mit all dem Grün auch sehr schön. Mit einem kleinen Snack dort entspannen und die Sonne genießen.

Für was begeisterst du dich außerhalb der Arbeit?

Meine Work-Life-Balance war für eine Weile etwas außer Kontrolle. Ich komme also erst jetzt dazu, mir wieder Zeit für mich selbst, Hobbies und Freunde zu nehmen. In meiner Freizeit spiele ich gerne Klavier oder arbeite an meinen Gaming-Skills. Oder Harry-Potter-Filmabende mit einem Gläschen Wein.

Ich unterstütze außerdem aktiv Initiativen wie Women in Games, Womenize oder das FemDevsMeetup. Unendlich viel Talent und interessante Gespräche.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen oder erreichen?

Einfach mal glücklich sein mit all dem, was ich habe. Das ist gar nicht immer so leicht.

Und ich möchte gerne wieder zurück nach China reisen und das Land, seine Natur und Kultur näher kennenlernen.

Stell dir vor, Gameforge wäre eine Party. Welche Aufgabe hättest du vor, während und/oder nach der Party? 

Vor ein paar Jahren wäre ich die Person gewesen, die alles genau bis ins Detail geplant hätte. Die dann beim Event gestresst umherläuft und hofft, dass alles gut läuft, und am Ende alles aufräumt.

Heute genieße ich es, vorbeizukommen und einfach eine gute Zeit zu haben, ganz ohne Stress. Ich schätze sehr, wenn ein Organisationsteam sich Mühe gegeben hat, um das alles zu ermöglichen.

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie verrückt bist du?

Jede dieser Zahlen! Wer mich kennt, weiß, dass ich manchmal superseriös bin und zu anderen Zeiten wirklich überhaupt nicht 😊.