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Menschen bei Gameforge

Tom / Chief Office Customers & HR

Stell dich doch kurz vor: Was genau machst du bei Gameforge und wie lange bist du schon Teil des Gameforge Teams?

Ich bin Tom, der Vice President Customers and HR, und bin mittlerweile seit elfeinhalb Jahren bei der Gameforge.

Beschreibe deinen beruflichen Werdegang, der dich am Ende zu Gameforge geführt hat.

Angefangen hat alles vor über 20 Jahren. Meine damalige Freundin und jetzige Frau saß mit ihrer Schwester und deren bester Freundin am Küchentisch und beschwerte sich, dass ihr Freund seine ganze Zeit vor dem Computer verbringt. Woraufhin die beste Freundin meinte: „Der soll mal meinen Freund anrufen, der hat gerade eine Internetfirma gegründet.“ So kam ich zu meinem ersten (Studenten-)Job bei Alex. Er hat die 1&1 kurz darauf verlassen, ich bin für die Firma zwei Jahre auf die Philippinen gegangen. Als ich zurückkam, ereilte mich das Schicksal vieler Expats: Ich passte nicht mehr wirklich und fand mich in einem Vorzimmer wieder statt, wie versprochen, als Geschäftsführer. Irgendwann wollte Alex mit mir ein Bier trinken und er fragte mich „Du bist gerade nicht glücklich, oder?“. Meine Antwort: „Nicht wirklich“. Dann meinte er: „Du musst nicht unglücklich sein, wenn du nicht willst. Es hat nen Grund, warum ich mich heute mit dir treffen wollte.“
Und so bin ich zur Gameforge gekommen.

Beschreibe kurz deinen typischen Arbeitsalltag.

Bei mir gibt es tatsächlich zum Glück wenig Typisches. Jeden Tag tauchen neue Dinge auf, die man schnell lösen muss: von Daily Business Dingen über das Zusammenschreiben der Gameforge-Werte bis hin zu Budgetanfragen, wenn neues Büroausstattungsmaterial benötigt wird.

Kannst du deine häufigste Aufgabe nennen?

Eine der Hauptaufgaben ist ganz sicher, Sparringspartner und Coach für meine Führungskräfte zu sein.

Was macht dir als Vice President Customers and HR am meisten Spaß?

Bis auf eine ganz kurze Phase gab es keinen einzigen Tag, an dem ich auf die Uhr geschaut habe und nicht überrascht war, wie spät es ist. Bei meinen vorhergehenden Jobs konnte ich dagegen nach der Einführung der Zeiterfassung den Feierabend kaum erwarten. Hier ist es anders, und genau das macht den Job aus. Es wird hier nie langweilig, weil es so unglaublich abwechslungsreich ist.

Was macht dich und deine Position für Gameforge unverzichtbar?

Nichts. Meine Position ist unverzichtbar, ich aber nicht. Ohne meine Position gäbe es mich nicht und dann müsste jemand sechs große Bereiche übernehmen, was schwierig ist. Ich bin natürlich ersetzbar, so wie jeder. Ich wüsste auch sogar schon, wer mich ersetzen würde.

Warum hast du dich für genau diesen Beruf entschieden?

Ich habe mich nicht für diesen Beruf entschieden, sondern er hat sich entwickelt. Ich glaube ich bin, zumindest in der deutschen Spieleindustrie, der Einzige, der einen Bereich wie meinen hat, nämlich Support, Community Management, Lokalisierung und HR zusammen. Das gibt es so sonst nirgends. Dazu geführt hat sicherlich die Wahl meines Studiums Wirtschaftsingenieurwesen, das sehr in die Breite geht und mich für alles ansatzweise qualifiziert. Mir macht es wirklich Spaß, dass ich ein unglaublich breites Themenfeld habe.

Was macht Gameforge für dich zu einem besonderen Arbeitgeber?

Die Leute, die hier arbeiten. Das Besondere in der Gameforge ist, dass man nach 12 Jahren noch immer mit Freunden zusammenarbeitet. Seit ich Teil des Executive Boards bin, ist es natürlich schwieriger geworden, aber es gibt keinen einzigen Kollegen, mit dem ich abends nicht gerne meine Freizeit verbringen würde – und das ist etwas unglaublich Besonderes. Es macht einfach immer noch Spaß, hier zu arbeiten.

Was wünschst du Gameforge für die Zukunft?

Ein tolles, neues Spiel, das einschlägt wie damals Metin2. Mit SoulWorker haben wir mal wieder einen richtigen Erfolg verbucht, was unglaublich wichtig war, aber ich hätte gerne ein paar mehr davon. Und dass wir unseren Spirit behalten.

Welche Spiele interessieren dich privat besonders?

Eigentlich bin ich RTS Spieler. Die C&C Reihe war so mein Ding. Mit Eintritt in die Gameforge habe ich angefangen, MMORPGs zu spielen, und zurzeit spiele ich privat tatsächlich viel Runes of Magic. Angefangen hat das mit dem Steam Launch, vor allem, weil ich mich mit einer Teamlerin darüber unterhalten habe. Ich bin an dem Spiel hängen geblieben, mittlerweile schon bei Level 44 und habe echt Spaß.

Und jetzt mal eine Inside-Story: Was war dein persönliches Highlight bei der Gameforge?

Ganz klar, der erste Urlaub in Andalusien. Businessmäßig war es der unglaubliche Erfolg von Metin2. Als wir frisch in dieses Gebäude eingezogen sind, hatten wir jede Woche einen neuen Rekord bei den Userzahlen. Jegliche Umsatzprognosen, die wir erstellt haben, konnten wir nach kurzer Zeit verwerfen, weil wir das Vierfache davon erreicht hatten – das war wirklich eine ziemlich coole Zeit.

Warum arbeitest du gerne in Karlsruhe und was ist dein Lieblingsplatz hier?

Karlsruhe liegt relativ nah an meiner Heimat. Es hat den Charme, gleichzeitig klein und groß genug zu sein und ist tatsächlich eine meiner Lieblingsstädte, mir fehlt nur das Meer ein wenig. Die Günther-Klotz-Anlage ist großartig und ich mag den Schlosspark. Wenn ich den schönsten Platz nennen müsste, dann wäre es der Werderplatz, weil ich ein Südstädter bin. Das hat sowas Mediterranes, man sitzt draußen und die Leute sind toll.

Für was begeisterst du dich außerhalb der Arbeit?

Für Urlaube und meine Familie; meine Töchter sind einfach großartig.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen oder erreichen?

Tatsächlich habe ich nie große Pläne dazu gemacht. Ich genieße mein Leben jeden Tag aufs Neue und es wird immer besser. Was ich noch unbedingt machen will ist? Ich könnte mir vorstellen, für eine Weile noch mal im Ausland zu arbeiten oder zu leben.

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie verrückt bist du?

Was heißt verrückt? Ich bin nicht wirklich normal. Aber ich glaube auch, dass ich gar nicht wahrhaben möchte, wie normal ich mittlerweile geworden bin. Wenn mir mal jemand gesagt hätte, dass ich in einem Vorort von einem Vorort von einem Vorort in einer Doppelhaushälfte mit Vorgarten wohnen würde, dann hätte ich denjenigen auf jeden Fall ausgelacht. Also ich bin eigentlich total normal *lacht*.