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Menschen bei Gameforge

Toni / Head of Media Production

Stell dich doch kurz vor und erzähl uns, was genau du bei Gameforge machst und wie lange du schon Teil des Teams Media Production bist.

Ich bin Toni und seit knapp zwei Jahren als Head of Media Production hier.

Beschreibe kurz deinen typischen Arbeitsalltag.

Morgens gehe ich als erstes durch die neuen und aktualisierten Arbeitstickets, die über den Abend oder die Nacht entstanden sind. Normalerweise geht es danach ans Daily Business wie z.B. wichtige Meetings oder Dreharbeiten. Sobald ein neues Ticket reinkommt, bespreche ich mit meinen Mitarbeitern, was als nächstes auf uns zukommt, ob wir neue Ideen für Videos brauchen und was wir dafür gemeinsam machen müssen. Ich lasse die Personen nicht alleine, sondern wir reden darüber, was wir uns vorgestellt haben. Oft führt das den Mitarbeiter in eine bessere Richtung.

Nenne deine drei häufigsten Aufgaben am Arbeitsplatz.

An erster Stelle Jira-Tickets bearbeiten. Als nächstes Meetings, ich spreche nämlich gerne für ein genaueres Briefing noch mal mit der Person, die ein Ticket bei uns eingereicht hat. Und als drittes die Kreativarbeit, also überlegen, wie wir ein Video am besten schneiden können.

Was macht dir als Head of Media Production am meisten Spaß?

Das Wichtigste ist, ein cooles und kreatives Team zu haben, und das habe ich definitiv. Es macht sehr viel Spaß, mit meinen Kollegen zu arbeiten. Dann natürlich die Abwechslung, man bekommt jeden Tag neue Aufgaben. Natürlich ist Daily Business dabei, wie Werbeclips fürs Marketing wie zum Beispiel Events oder Updates. Aber im Grunde gibt es mindestens ein- bis zweimal in der Woche etwas komplett Neues wie einen Werbeclip, einen Stream, einen neuen Trailer und vieles mehr. Ich habe also eine kreative Aufgabe mit einem fantastischen Team, und das alles führt dazu, dass ich etwas Schönes erstellen kann.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Das kam schon im Studium. Ich war schon damals Pro-Gamer und habe festgestellt, dass ich es gut finde, mit Computerspielen Geld zu verdienen.
Ich habe mich also relativ früh schon für diese Richtung entschieden.
Dann habe ich zunächst eine Ausbildung im Bereich Journalismus gemacht, weil ich bei einem Gaming-Fernsehsender angefangen habe, bei dem wir auch erste Streams gemacht habe, noch ehe es Twitch oder Ähnliches gab. Das war dann der Knackpunkt: die Mischung aus Journalismus und Gaming. Danach wusste ich, dass ich im Gaming-Bereich bleiben will. Nachdem ich dann in der Redaktion größerer deutscher Fernsehsender gearbeitet habe, konnte ich in die Gaming-Sparte eines Senders wechseln, habe meine Chance genutzt und wurde nach einiger Zeit Produktmanager für einen Massively Multiplayer Online First-Person Shooter. Als diese Sache zu Ende war, bin ich nach England, habe dort für einen globalen Videospiele Publisher gearbeitet, bin noch vor dem Brexit wieder zurück nach Deutschland, habe mich bei Gameforge beworben … und seitdem bin ich hier.

Welche drei Worte beschreiben eure Zusammenarbeit im Team?

Kreativ! Das sind wir nämlich alle, und dabei hat jeder einen vollkommen anderen Ansatz.
Teamwork! Wenn es irgendwo Probleme gibt, springt immer sofort jemand ein und wenn jemand Hilfe benötigt, ist sofort jemand da.
Fleiß! Gerade wenn wir ein relativ kurzfristige Deadlines haben oder jemand am Wochenende ein Event filmen muss, findet sich immer ein Freiwilliger.

Was muss ein Bewerber mitbringen, um in deiner Abteilung erfolgreich zu sein, sowohl in Bezug auf den Job als auch auf das Team?

Wichtig sind zunächst die Skills der Leute – sie müssen mit Adobe Premiere umgehen können. Als Bonus wäre After Effects sehr gut, um auch im grafischen Bereich arbeiten zu können. Darüber hinaus ist das Portfolio für mich wichtig: Gibt es etwas, was die Person schon gemacht hat und interessiert er oder sie sich auch im Privaten für die Videoproduktion, egal in welchem Genre? Am besten wäre es, wenn sie für den Bewerber die Verknüpfung aus Beruf und Hobby darstellt, da das für die Zusammenarbeit mit den Teamkollegen wichtig wäre.
Weiterhin natürlich Fleiß und dass er oder sie zum Team passt. Das stellt man natürlich erst im Gespräch fest. Alles in allem wünschen wir uns eine Mischung aus Professionalität und Sympathie.

Was macht für dich Gameforge zu einem besonderen Arbeitgeber?

Zunächst die flache Hierarchie. Das hört man zwar immer wieder, aber hier ist es wirklich so. Als ich angefangen habe, kannte ich Alex nur von einem Foto und plötzlich stand er neben mir wie ein ganz normaler Typ. Von Open Door Politik habe ich schon sehr oft gehört, aber hier wird sie wirklich gelebt. Wenn man ein Problem hat, kann man einfach zu Alex, Tom oder jedem anderen gehen.
Was die Gameforge auch besonders macht, ist die Tatsache, dass HR wirklich ein Verbindungsglied zwischen den Mitarbeitern und dem oberen Management ist.
Die Annehmlichkeiten, die diese Firma bietet, sind völlig verrückt: Frühstück mit Obst, Cerealien, Joghurt, belegten und nicht belegten Brötchen, kostenloses Mittagessen und gemeinsames Grillen und Partys, nach denen man sogar mit dem Taxi nach Hause gefahren wird. Da können fast alle sehr große weltweite (Spiele-)Konzerne nicht mithalten.

Was wünschst du der Gameforge für die Zukunft?

Ich wünsche der Gameforge auf jeden Fall, dass es weiterhin aufwärts geht, die Pläne des Executive Boards umgesetzt werden können und natürlich, dass wir bald wieder einen Überraschungshit wie Metin2 veröffentlichen.

Welche Spiele interessieren dich besonders?

Bis vor ein paar Monaten habe ich jeden Abend Battlefield 1, Playerunknown‘s Battlegrounds oder Warframe gespielt. Diese Spiele unterschieden sich sehr, gehen aber alle in die Richtung Shooter. Ich habe auch viel MMO-Erfahrung, da ich zum Beispiel 7 Jahre World of Warcraft in einer Pro-Gilde gespielt habe.
Vor ungefähr zwei Monaten habe ich mir eine VR-Brille gekauft und seitdem spiele ich jeden Abend drei bis fünf Stunden VR-Games, derzeit vor allem Onward – eine Art Military Simulation. Wobei es mir bei VR eigentlich egal ist, ob Rollenspiel oder Shooter.

Was ist dein persönliches Gameforge-Lieblingsspiel und warum?

Als Ego-Shooter am ehesten S.K.I.L.L., in der MMO-Richtung SoulWorker.

Und jetzt mal eine Inside-Story: Was war dein persönliches Highlight bei der Gameforge?

Also da gibt es einige.
Ein Highlight war die Gamescom 2015 mit der riesigen Booth. Alle haben eng zusammengearbeitet: Community Management, Product Management, Media Production, Marketing und viele andere. Die Stimmung war echt super.

Warum arbeitest du gerne in Karlsruhe und was ist dein Lieblingsplatz hier?

In Karlsruhe arbeite ich gerne, weil es eine kleine Stadt ist. Ich hab schon in vielen größeren Städten wie Berlin, Köln und München gewohnt, aber ich finde kleine Städte einfach schöner. Karlsruhe ist sehr grün und familiär, was ich persönlich mag. Und es ist in Deutschland die Stadt mit den zweitmeisten Sonnentagen im Jahr!
Und um ganz ehrlich zu sein: Mein Lieblingsplatz ist bei mir zu Hause, wenn ich meine VR-Brille aufhabe. Und gerade mit VR ist eigentlich jeder Platz auf der Welt erreichbar.

Für was begeisterst du dich außerhalb der Arbeit?

Daddeln und normalerweise noch Wing Tsun, eine Art Kung Fu. Während des Studiums hatte ich jeden zweiten Tag Training.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen oder erreichen?

Auf meiner Bucket List gibt es noch einige Punkte. Das eine wäre Fallschirmspringen über „Mordor“ in Neuseeland. Über einem Vulkan, das wäre einfach nur super! Seit Freunde von mir davon erzählt haben, möchte ich es unbedingt machen.
Dann möchte ich Korea besuchen, was als Gamer ja ein Muss ist. Und eventuell möchte ich einmal für einen Monat in ein Shaolin-Kloster gehen, um dort zu trainieren und diese Lebensart kennenzulernen.
Und wenn es beruflich so weiter geht wie jetzt, bin ich absolut zufrieden.

Stell dir vor, Gameforge wäre eine Party. Welche Aufgabe hättest du vor, während und/oder nach der Party?

Wenn Gameforge eine Party wäre, wären wir wahrscheinlich verantwortlich für die Dokumentation. Die erste Hälfte des Abends würden wir drehen, danach würden wir die Kameras aus machen, Spaß haben und, was viel wichtiger ist, die anderen Leute Spaß haben lassen.
Nach der Party würden wir das Material nachbearbeiten und zusammenschneiden. Was quasi das Gleiche wäre wie wenn Gameforge eine Party macht.

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie verrückt bist du?

Den beruflichen Toni würde ich nicht über 3 einschätzen. Wenn ich aber privat unterwegs bin, komme ich ganz locker auf 7 bis 9. Wenn es was Neues auszuprobieren gibt, bin ich auf jeden Fall dabei, egal ob Essen, Reisen oder Sportarten.